Der Entbindungstermin

Die Schwangerschaft – Der Entbindungstermin

„Wir wissen, wie sich das Licht bricht,
Aber das Licht bleibt ein Wunder.
Wir wissen, wie die Pflanze wächst,
aber die Pflanze bleibt ein Wunder.
So ergeht es uns mit allen Dingen auf dieser Welt:
Wir besitzen viele Kenntnisse,
doch die Schöpfung bleibt ein Wunder.“

Albert Schweitzer

Herzlichen Glückwunsch- du bist Schwanger!

Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man spürt, wie Leben in einem entsteht- ein Kind, das euer Leben ganz schön auf den Kopf stellen wird! Das Wunder des Lebens wird auch dich verändern. Erst das Gefühlschaos nach er Bestätigung der Schwangerschaft, dann die Übelkeit, die Müdigkeit…Die meisten Frauen spüren ein starkes Glücksgefühl und würden am liebsten die frohe Botschaft aus dem Fenster rufen. Aber auch erste Unsicherheiten und Ängste sind ganz normal. Gerade das erste Schwangerschaftsdrittel ist eine Phase der Umstellung und Anpassung. Fragen, ob man überhaupt eine gute Mutter sein kann, einem Kind überhaupt schon gewachsen ist, dem Kind ein schönes Leben bieten kann, stellen sich. Es wird einem bewusst, dass man nie wieder unabhängig sein wird.

Alle Schwangeren quälen sich durch dieses auf und ab der Gefühle- auch hier spielen die berühmten Hormone eine große Rolle.

Gerade in der Frühschwangerschaft lauschen viele Frauen sehr intensiv nach innen und beobachten ihren Körper ganz genau, da man, abgesehen von den Begleiterscheinungen wie Übelkeit, überhaupt noch nichts merkt. Man hat noch keinen dicken Babybauch, spürt keine Kindsbewegungen, aber dennoch weiß man, dass in einem drin ein kleines Wunder geschieht.

Lass dich ruhig auf dieses Wunder der Natur ein.

Errechnung des erwarteten Entbindungstermins (ET)/ Geburtstermin

Die Bestimmung des klinischen Geburtstermines

Eine normale Schwangerschaft dauert 280 Tage, genau zehn Mondmonate (also zehn Monate á 28 Tagen) oder einfach 40 Wochen.

Man rechnet vom ersten Tag der letzten Regel an, obwohl man erst mit der Empfängnis, also erst zwei Wochen später, schwanger geworden ist. Man zieht den ersten Tag der letzten Regel heran, da der Konzeptionstermin selten sicher zu bestimmen ist. Weiß man den Termin jedoch, rechnet man 266 Tage hinzu.

Naegele Regel: erster Tag der letzen Menstruation – 3 Monate + 7 Tage +1Jahr

Bsp.: erster Tag der letzten Regel ist 10.10.2005
10.10.2005 -3 Monate +7 Tage +1Jahr = 17.07.2006

Ist der Zyklus kürzer oder länger als 28 Tage, gilt die Regel: erster Tag der letzten Regel +/- die Tage, die von 28 abweichen – 3 Monate + 7 Tage + 1Jahr

Sind weder der erste Tag der letzten Regel, noch das Konzeptionsdatum bekannt, wird man die erste Ultraschalluntersuchung heranziehen. Man misst dabei das Kind vom Scheitel bis zum Po (Scheitel-Steiß-Länge, SSL) und vergleicht die Daten mit Normtabellen. Das ist möglich, da alle Kinder in den ersten Schwangerschaftswochen gleich schnell wachsen.

Oft vergleicht man diese Daten auch wenn die letzte Regel bekannt ist, da viele Frauen einen unregelmäßigen Zyklus haben und so der Eisprung nicht regelmäßig ist. So kann man den ET relativ genau bestimmen.

Aber: nur < als 5% aller Kinder kommen auch wirklich am errechneten Termin. Laut Statistik werden aber 2/3 der Kinder drei Wochen um den errechneten Termin herum geboren. Der ET ist aber dennoch für Hebammen und Ärzte eine wichtige Orientierungshilfe und wird deshalb immer bestimmt.


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